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Samara
SAMARA KLEINER BADEORT AM PAZIFIK

Samara 8. Tag 21.09 bis 16 Tag 29.09.

Das Frühstück im Hotel Belvedere ist eine spannende und kurzweilige Angelegenheit. Nicht nur, dass das Frühstück hervorragend und der Blick über Samara aufs Meer wunderschön ist, kann
man auch noch im kleinen Wäldchen nebenan häufig Eichhörnchen und Leguane beobachten, sowie dem Gebrüll der Brüllaffen lauschen. Es ist sehr heiß und schon am frühen Morgen bin
ich heftig am schwitzen.Trotzdem will ich mir den Ort gleich mal genauer ansehen. Auf dem Weg Richtung Meer bleibe ich gleich mal im Internetcafe hängen. Allerdings erschöpfen sich meine Aktivitäten mit dem beantworten diverser Mails. Alles andere ist mir mit der ungewohnten
Tastatur zu mühsam. Beim anschließenden Strandspaziergang sehe ich Reiher, Pferde und
einen Leguan. Den Nachmittag verbringe ich faul und lesenderweise auf meiner Terrasse.
So vergehen die meisten Tage in Samara, faul am Strand liegend, mit Strandspaziergängen,
im Meer baden oder im Schatten am Hotelpool. Obwohl das Baden im Meer in Samara
ungefährlich sein soll, gibt es doch immer wieder Tage, wo die Strömung recht heftig ist und
man sich kaum auf den Beinen halten kann. Das Wasser hat tropische Temperaturen und ist angenehm warm. Die meisten Tage sind sonnig und warm, nur an einem Tag fängt es Mittags
mit regnen an und will nicht mehr aufhören. Meistens regnet es nachts recht heftig, was mich
aber in keiner Weise stört. Es ist in der Regensaison wieder recht schwierig ein paar Touren zu buchen, da aber Manfred, der Inhaber vom Hotel Belvedere nicht locker lässt, gelingt es doch
noch zwei Touren zu machen. Eine Delphintour mit dem Boot und eine Canopytour. Das Boot
vom Strand aus über die Wellen zu bugsieren ist gar nicht so einfach, aber nach mehreren
Anläufen gelingt es. Obwohl sich der Bootsführer sehr bemüht und kreuz und quer übers Meer schippert, sind an diesem Tag leider keine Delphine zu sehen. Ein paar große Meeresschildkröten und etliche Fische bekommen wir zu Gesicht und das war es auch schon.
Gegen Mittag fahren wir zurück und es ist ein kleines Kunststück das Boot bei Flut und den
doch hohen Wellen heil an den Strand zu bekommen. Dagegen ist die Canopytour ein
wirkliches Erlebnis. Teilweise in 12 bis 15 Meter Höhe sind die Seile gespannt. Da ich absolut
nicht schwindelfrei bin, konzentriere ich mich voll auf das Seil und vermeide den Blick nach unten.
Es ist einfach herrlich an den Stahlseilen durch den Regenwald zu schweben. An meinem
letzten Tag in Samara mache ich noch meinen „Abschiedsspaziergang" durch den Ort und
treffe zufällig auf einen niedlichen Ameisenbär. Da es schon etwas dämmerig ist, kann ich
nur mit Blitz fotografieren. Dem Burschen gefällt das gar nicht und er richtet sich drohend
auf, verschwindet dann aber schnell im Gebüsch. Leider vergehen die Tage in Samara viel zu
schnell und schon kommt der Tag meiner Rückreise nach Alajuela. Grummelnd warte ich also
auf meinen Bus und kann es gar nicht glauben, dass der Urlaub schon wieder fast vorbei ist.

16. Tag 29.09.

Pünktlich kommt mein Bus um mich nach Alajuela ins Hotel Berna Tica zu bringen. Die Fahrt ist wieder sehr abwechslungsreich und führt durch herrliche Landschaft und durchs Gebirge. Im Gebirge ist es recht nebelig und kühl, so dass ich sogar das Fenster schließen muss. Der
Taxifahrer der mich zum Berna Tica bringen soll, findet mal wieder den Weg nicht und landet an einem reißenden Fluss. Da er versucht dort auch noch zu wenden, sehe ich schon das Taxi im
Fluss verschwinden, aber alles geht gut und zu meinem Glück endet der Urlaub doch nicht im
Fluss. Bei der Ankunft im Berna Tica regnet es Bindfäden und in der Ecke macht die Regenzeit
ihrem Namen alle Ehre. Bis mittags ist dort das Wetter schön, dann kommen die Wolken und meistens fängt es dann spätestens um 14 Uhr an mit heftigen Regengüssen an, die durchaus
auch mehrere Stunden anhalten können. Eigentlich möchte ich ja an meinem letzten Tag noch
einen schönen Ausflug machen, aber Gottfried meint, dass es doch recht umständlich und
auch teuer wäre. Deshalb schlägt er mir einen Zoobesuch im Zoo von Alajuela vor.
Belveder
Der Pool im Hotel Belvedere und Blick aufs Meer vom Frühstücksraum

17. Tag 30.09.

Nach dem Frühstück geht es in den Zoo von Alajuela. Obwohl der Zoo nicht groß ist, ist er doch sehr schön angelegt. Überwiegend einheimische Tiere werden dort artgerecht gehalten. Nach dem Zoobesuch will ich eigentlich noch ein bisschen einkaufen in Alajuela. Da es aber zu regnen anfängt, fällt der Einkauf buchstäblich ins Wasser und ich fahre zurück ins Hotel.

18.Tag 01.10

Abreisetag, der Urlaub ist leider zu Ende und es geht wieder nach Hause. Es werden die letzten Fotos geschossen, faul am Pool gelümmelt, bevor es am frühen Nachmittag zum Flughafen geht
Der Flug startet fast pünktlich in Richtung Panama und zu meinem Glück weiß ich in dem Moment noch nicht, was für ein Horrortrip mich noch erwartet.

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Informationen Samara

 
         
 
 
 
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