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Favignana


25.09.

Und schon ist mein letzter Tag auf der Insel angebrochen.
Da meine Beine vom gestrigen Tag noch etwas schwer sind,
gönne ich mir noch mal einen Strandtag, an der Cala Rotonda.
An der linken Seite der Bucht hat es etwas Schatten.
So dass ich es mir dort gemütlich machen kann.
Leider sind die Tage auf Favignana schon wieder vorbei.
Morgen werde ich die Insel verlassen und nach
San Vito lo Capo fahren

26.9.

Heute verlasse ich die Insel Favignana um noch ein paar Tage
in San Vito lo Capo zu verbringen. Den Ort habe ich mir aus-
gesucht da er unweit vom Zingaro Natur Reservat liegt und ich
mir dieses Gebiet unbedingt ansehen will.
10:30 Uhr komme ich in Trapani an und versuche ein Taxi zu
ergattern, was ein hoffnungsloses Unterfangen ist. In ein paar
Tagen beginnt in Trapani der 32. Admirals Cup und es geht alles
drunter und drüber. Auch der Versuch per Bus zum Bahnhof
zu fahren, scheitert, da alle Busse hoffnungslos überfüllt sind.
Nach ca. 45 Minuten Wartezeit erwische ich doch noch ein Taxi.
Da ich aber noch viel Zeit habe bis zur Abfahrt des Busses, bleibt
das Ganze trotzdem stressfrei. Ankunft in S.V. lo Capo gegen
14 Uhr. Das Hotel ist relativ schnell gefunden. Das Hotel
Ocean View hatte ich über www.venere.com gebucht da ich
nicht zu Fuß und mit Gepäck auf Hotelsuche gehen wollte.
Die Erdgeschosszimmer liegen alle in Richtung zu einem
kleinen Innenhof. Sicher sehr hellhörig wenn in der Hochsaison
die Zimmer ausgebucht sind. Ich bin ein bisschen enttäuscht und
hätte das Hotel vor Ort sicher nicht gebucht. Zumal der
Preis für das einfache Zimmer und am Ende der Saison recht
hoch ist. Wahrscheinlich hätte ich vor Ort einen wesentlich
günstigeren Preis aushandeln können!
Zu meinem Unglück erfahre ich am nächsten Morgen dann
auch noch, dass das Frühstück im Sable d’oro Hotel serviert
wird. Nach dem Auspacken gehe ich noch 1 Stunde an den
Strand, bevor ich mich dann gegen Abend auf die Suche mache
nach Infos zum Zingaro Gebiet und nach einem Busfahrplan
wegen meiner Rückreise zum Flughafen. In beiden
Angelegenheiten bin ich nicht sehr erfolgreich. Die Busse
fahren zu Zeiten die mir überhaupt nichts nützen. Der 1. Bus
geht fast Mitten in der Nacht und der nächste Bus fährt so spät,
dass es mir auf meinen Flug nicht mehr reicht. Auch der
Shuttlebus der angeboten wird fährt jetzt am Ende der Saison
nur Samstags. Also buche ich wohl oder übel einen teuren
Privattransfer. Nachdem ich das Büro verlasse, fängt dann
auch noch mein Fuß an höllisch zu schmerzen. Noch denke
ich mir nichts dabei und gehe davon aus, dass der Schmerz
am nächsten Tag vorbei ist. Dass dem nicht so ist, merke
ich dann aber gleich nach dem Aufstehen.

27.9.

Der Fuß tut höllisch weh und ich kann kaum auftreten.
Deshalb verzichte ich auf das Frühstück und den damit
verbundenen Weg und gehe in eine Bar die um die Ecke liegt
zum frühstücken. Was für ein blöder Tag! Mein Fuß schmerzt
und den Trip ins Zingaro Gebiet kann ich mir so wohl
abschminken. Mit zusammengebissenen Zähnen humple ich
zum Hafen und hoffe, dass wenigsten per Boot ein Trip ins
Zingaro Gebiet möglich ist.
Aber alles liegt da wie ausgestorben. Keine Boote, keine Trips,
leider Fehlanzeige. Ich erfahre, dass die Boote nur bis zum 1.9.
in das Gebiet fahren dürfen, dann wird es für Boote gesperrt.

28.9.

Inzwischen empfinde ich meine Idee wegen 3 Tagen nach
San Vito zu fahren als ausgesprochene Schnappsidee. Der
Ort ist zwar recht nett, da ich mich aber kaum bewegen kann,
bleibt mir nur der Strand. Strand ist ja zwischendurch ok,
aber nicht wenn ich gezwungenermaßen an den Strand
gehen muss, da ich ja wegen der Schmerzen im Fuß nichts
anderes unternehmen kann. Morgen fliege ich nach Hause
und ich bin nicht traurig darüber.

29.9

Der Urlaub ist vorbei, heute geht es wieder nach Hause.
Mein Transfer klappt prima und auch das Flugzeug startet
pünktlich. Kurz vor 17 Uhr lande ich wieder
in heimatlichen Gefilden.

Arividerci Italia


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