
Verliert man ein geliebtes Tier, sind die Gefühle von Trauer und Schmerz unendlich
groß.
Der eine wird die Erinnerung festhalten indem Gegenstände und Fotos wie
ein Schatz
gehütet werden, der andere wird besser damit fertig werden, indem er alle
Erinnerungsstücke wegräumt.
Jeder Mensch trauert unterschiedlich.
Der eine wird seinen Schmerz in sich hinein fressen, der andere ihn hinausschreien.
Während sich der eine sofort ein neues Haustier holt, wird der andere sich nicht
vorstellen können, jemals wieder ein Haustier zu haben.
Gut gemeinte Ratschläge in der Form:
Stell dich doch nicht so an, das war doch nur ein Tier, sind in der Zeit des größten
Schmerzes natürlich wenig hilfreich.
Die meisten Menschen werden vor die Entscheidung gestellt werden, den Zeitpunkt des
Todes zu bestimmen. Ist das geliebte Haustier tot, kommen unweigerlich die Zweifel, ob
man alles richtig gemacht hat, ob man das Tier zu früh aufgegeben hat. Man stellt sich die
Frage: War die Diagnose richtig, wäre nicht doch noch etwas zu machen gewesen.
Vielleicht
hat sich der TA nicht genügend Mühe gegeben.
Schuldgefühle sind dann oft die Folge.
Schafft man es nicht, diese Schuldgefühle zu überwinden, können im schlimmsten
Fall
Erkrankungen oder Depressionen die Folge sein, dann sollte man auf jeden Fall
ärztlichen Rat holen.
Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, aber im Laufe der Zeit wird und muss
man
sich an
ein Leben ohne das geliebte Haustier gewöhnen. Der Schmerz und die Trauer
sind zwar immer noch vorhanden, aber sie werden im Lauf der Zeit schwächer werden.
Vergessen wird man den tierischen Liebling aber nie.
Man braucht Zeit um diese Trauer zu verarbeiten.
Hat man niemanden, mit dem man darüber reden kann, gibt es im Internet
Tierforen,
in
denen es um den Verlust eines Tieres geht:
Forum – Ein Herz für Tiere

Das Katzenforum von Netz-Katzen

Die Sternenkatzen

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