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SALINA
Die grüne Insel
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Mittwoch 25.09.2002 - 8. Tag
Heute ist für mich Reisetag.
Von der Insel Stromboli geht es zur Insel Salina, auch die grüne
Insel genannt.
Da ich am Montag ja schon alles perfekt gemacht habe, entfällt die Hotelsuche.
Deshalb nehme ich erst das Schiff um 12:40 Uhr nach Salina. Eine gute Entscheidung.
Es stellt sich nämlich heraus, dass das frühere Boot
wegen Maschinenschaden ausgefallen
ist.
Das scheint doch an der Tagesordnung zu sein, dass Boote ausfallen.
Bei meiner Abreise
muss ich wohl ein bisschen aufpassen,
dass ich rechtzeitig die Insel verlasse.
Nachdem
ich dann kurz vor 15:00 Uhr im Hotel eintrudle, wird schnell ausgepackt
um dann den restlichen Nachmittag faul auf der Terrasse zu verbringen.
Die Erdgeschosszimmer haben große
Terassen, die oberen Zimmer nur sehr
schmale Balkone. Dafür haben die Zimmer im 1.
Stock natürlich den besseren Blick.
Alles hat eben seine Vor- und Nachteile. Vom Restaurant
im 1. Stock hat man
einen tollen Blick über die Felsküste von Malfa und kann am Abend die Eruptionen
des Stromboli beobachten.
Am späten Nachmittag kommt ein stürmischer Wind auf.
Da es aber trocken bleibt,
mache ich noch einen kurzen Spaziergang zum kleinen idyllischen
Hafen von Malfa.
Ein Hund begleitet mich und passt auf, dass ich mich nicht verlaufe ;-)
Am Abend probiere ich dann das Menü im Hotelrestaurant und bin alles andere
als begeistert.
Eine richtige Touristenpampe, lauwarm und ohne Geschmack.
Nein, das muss ich mir nicht
antun. Auf Stromboli und auch auf Salina kann
man wirklich hervorragend essen. Aber davon
hat der Hotelkoch wohl noch nichts mitbekommen. Für die Qualität des Menüs, ist es auch entschieden zu teuer.
Wenn ich für ein Menü etwa 28 Euro zahlen muss, erwarte ich doch
etwas
anderes als das hier Angebotene.
Schade, dass man bei Anreise in der Hochsaison
zur Halbpension gezwungen wird
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Donnerstag 26.09.2002 - 9. Tag
Dafür werde ich aber angenehm beim Frühstück überrascht.
Dieses fällt wirklich reichhaltig
aus. Schinken, Käse, Obst, Joghurt, Müsli, Saft,
Marmelade, Honig, Nutella. Natürlich auch
Tee, Kaffee und Milch, alles reichlich vorhanden.
Nach dem Frühstück fahre ich mit dem
Bus nach Santa Marina und sehe dort bedröppelte
Gesichter. In der Nacht kam ein stürmischer
Wind auf. Nun sind die Wellen sehr hoch. Deshalb fahren keine Aliscafis auf andere Inseln und
auch nicht zum Festland.
Pech für diejenigen die abreisen wollen oder müssen. Evt fahren die Fährschiffe,
aber das ist am Morgen noch nicht sicher. Wenn welche ankommen, dann nur mit
sehr viel Verspätung.
Nun kommen zu dem starken Wind auch noch Regenschauer hinzu. Ein
etwas
ungemütlicher Tag. Deshalb fahre ich mittags zurück nach Malfa
und lümmle dort
im Hotel rum.
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Freitag 27.09.2002 - 10. Tag
Der stürmische Wind hat aufgehört, die Sonne scheint und das Meer hat sich wieder beruhigt.
Heute werde ich mir einen Strandtag gönnen. Mit dem Bus fahre ich über Santa Marina nach
Lingua. Die meisten Strände auf Salina sind Kieselstrände, so auch in Lingua.
Wer von Stränden
mit feinem Sand träumt, für den ist Salina nicht unbedingt geeignet. Dafür bietet Salina
unglaublich klares Wasser welches in allen Blau- und Türkistönen schillert.
Wenn ich von
den tropischen Gewässern auch andere Badetemperaturen gewöhnt bin,
so ist das Wasser
Ende September mit 24 grad noch angenehm warm.
An der Promenade von Lingua gibt es
mehrere Restaurants. Nach einem späten, aber hervorragenden Mittagessen fahre ich zurück
ins Hotel und setze die Faulenzerei dort fort.
Von Lingua sieht man an klaren Tagen den Ätna
auf Sizilien . So auch heute. Bevor ich mich faul an den Strand lege, muss ich natürlich erst
meine Neugier befriedigen und besichtige Lingua. Neben einem Leuchtturm und einem
Binnensee hat Lingua auch ein kleines Museum.
Am Abend fahre ich noch mal nach S. Marina
um ein bisschen zu bummeln und zu shoppen.
Leider nur ein kurzes Vergnügen, da Ende September der letzte Bus um 20:00 Uhr nach Malfa fährt. Dadurch ist man am Abend bei der
Wahl des Restaurants ziemlich eingeschränkt. Da die meisten Lokale erst um 20:00 Uhr öffnen.
Wer also zu den hohen Restaurantkosten nicht noch zusätzlich Taxikosten bezahlen will, muss entweder in Malfa essen, oder die Lokale zum Mittagessen aufsuchen.
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Samstag 28.09.2002 - 11. Tag
In der Nacht hat es heftig gewittert und geregnet. Auch am Morgen hat sich das Wetter noch nicht so richtig beruhigt. Es ist stark bewölkt und wieder sehr windig. Unschlüssig hänge ich ein bisschen rum und weiß nicht so recht wie ich den Tag verbringe. Wahrscheinlich mache ich mir wieder einen gemütlichen Tag am Hotel, da ich nicht weiß, wann der nächste Regenguss kommt. Außerdem hat relaxen noch niemand geschadet ;-)
Besuche ich eine Nachbarinsel, besteht immer das Risiko,
falls sich das Wetter verschlechtert, dass kein Boot zurück geht und ich dann wieder irgendwo fest hänge.
Gegen 11:00 Uhr gewinnt die Sonne doch noch den Kampf gegen die Wolken. Allerdings
zu spät für den Besuch einer anderen Insel. Deshalb fahre ich noch mal nach Lingua
und werde
mir nach dem Strand dort wieder ein gutes Mittagessen gönnen. Am Abend
verliere ich mal
wieder den Kampf mit der Steckdose. Mein Fön passt nicht. Ich kann
mich von früheren Italienbesuchen gar nicht mehr erinnern, dass ich einen Adapter
gebraucht habe. Ist das in
ganz Italien so? grübel....
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Sonntag 29.09.2002 - 12. Tag
In der Nacht hat es heftig geschüttet. In meinem Zimmer hat sich ein kleiner See gebildet.
Das Wetter bleibt durchwachsen. Die Schweizer Family nebenan mit den zwei Gören nerven tierisch, da sie sich benehmen als ob ihnen das Hotel allein gehöre. Deshalb überlege ich ob ich nicht einen Tag früher abreise. Morgen am Montag müsste ich sowieso umziehen, da mein Zimmer durch eine feste Buchung anderweitig belegt wird. Außerdem ist am 1.10 Fahrplanwechsel und keiner kann mir sagen, wie und wann dann die Boote zum Festland fahren. Den letzten Tag kann ich auch auf Sizilien verbringen und vielleicht kann ich ja dann sogar noch den Ätna besuchen. Bei diesem Wetter ist die Unternehmungslust sowieso eingeschränkt, da man nie weiß ob es in 10 Minuten wieder regnet, oder ob die Sonne scheint. Nach Pollara würde ich ja noch ganz gerne, aber bei dem Wetter fehlt dazu die Laune. Also, sag ich an der Rezeption Bescheid und fange am Nachmittag mit packen an. Am Abend gehe ich in Malfa ein letztes mal zum Essen ins A Lumaredda. Leider hat der Koch wohl einen schlechten Tag erwischt. Fast 2 Wochen habe ich nun auf den beiden Inseln hervorragend gegessen, aber ausgerechnet mein sogenanntes Abschiedsmahl geht voll daneben.
Vorspeise Melone mit Schinken. Die Melone ist eiskalt und unreif, das einzig Positive ist die Menge. Dafür ist das Bier lauwarm und abgestanden. Die Spaghetti sind fast kalt und ziemlich hart, da auch der Geschmack mehr als zu wünschen übrig lässt, lasse ich fast die gesamte Portion zurück gehen
Montag 30.09.2002- 13. Tag
Nach dem Frühstück fahre ich zum Hafen und kaufe ein Ticket bei SNAV für das Aliscafi nach Messina. Nach Auskunft des Büros geht das Schiff über Lipari und Vulcano. Tatsächlich fährt es dann aber über Panarea und Stromboli nach Messina. Falsche Auskünfte scheinen also dort an
der Tagesordnung zu sein ;-)
In Messina fahre ich dann vom Hafen zum Busbahnhof und kaufe
eine Fahrkarte nach Taormina. Da der Bus dann an jeder Ecke hält, wird es eine ziemlich lange Fahrt. Als ich in Taormina ankomme ist es schon nach 17:00 Uhr. Obwohl der Ort sehr schön
am Hang liegt, bleibt bei mir die Begeisterung aus. Es ist mir alles eine Spur zu sehr auf Massentourismus ausgelegt. Deshalb kaufe ich kurz entschlossen ein Busticket nach Catania
und fahre gleich weiter. Bevor es auf die Autobahn geht, quält sich der Bus langsam durch
Giardini/ Naxos.
Rushour wie in einer deutschen Großstadt. Stoßstange an Stoßstange. Als
ich am Bahnhof in Catania ankomme suche ich lange nach der Touristinformation. Wer kann
auch ahnen, dass diese sich auf dem Bahnsteig befindet. Es ist nicht gerade einfach ein Hotel
zu finden. Entweder sind die Hotels extrem teuer, oder sie bewegen sich in Richtung Kaschemme.
Ich entscheide mich dann für das Savona Hotel. Ein 3 Sterne Hotel, mitten in der Stadt. Trotzdem sehr ruhig gelegen. Mit 70 Euro pro Nacht, finde ich das Hotel allerdings überteuert. Dafür kann
ich das Geld beim Essen wieder einsparen ;-)) Im Gegensatz zu den Liparischen Inseln ist
das Essen dort sehr preisgünstig.
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Dienstag 01.10.2002 - der letzte Tag in Bella Italia
Ich lasse es heute an meinem letzten Tag gemütlich anlaufen und gehe erst ziemlich spät zum Frühstücken. Dadurch entgeht mir allerdings ein Ausflug zum Ätna.
Also, dann werde ich mir
eben Catania ansehen. Eine sehr schöne Stadt mit vielen alten Gebäuden. Der Markt ist
sehenswert. Immer wieder erlebt man Überraschungen, wenn man in die Hinterhöfe der
Gebäude schaut. Kleine grüne Oasen mitten in der Stadt. Am späten Nachmittag bin ich vom
vielen Laufen ziemlich kaputt und gehe zurück zum Hotel.
Leider geht dann noch mein
Fotoapparat kaputt.....
Aber brav, dass er sich das bis zum letzten Tag aufgehoben hat. Das Teil
weiß eben was sich gehört ;-)) Dies war nun mein letzter Tag in Bella Italia, morgen geht es
nach Deutschland zurück. Der Urlaub ist vorbei.......
Arividerci Italia
>> Fazit dieser Reise
>> Links Italien
>> Fotogalerie
Informationen Salina
| © 2005 - http://www.die-reiseseite.de - Elvira Mortag |
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